Stationäre Behandlung

Kindern und Jugendlichen, die sehr beeinträchtigt sind durch ihre Schmerzen, bieten wir eine stationäre Schmerztherapie an auf der Station „Leuchtturm“ oder in „Paulas Haus“. Die Schmerzstationen sehen eher aus wie Jugendherbergen und nicht wie ein Krankenhaus. Keiner trägt weiße Kittel und die Zimmer sind gemütlich eingerichtet. Du lernst viele andere Kinder und Jugendliche mit chronischen Schmerzen kennen, mit denen Du gemeinsame Therapien machst, Dich austauschst und gemeinsam isst.  Alle Patient:innen sind etwa drei bis vier Wochen auf der Station.

Die Station Leuchtturm

Am Deutschen Kinderschmerzzentrum gibt es zwei Schmerzstationen. Die eine befindet sich ganz oben im Hauptgebäude der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, im 5. Stock. Sie wird „Leuchtturm“ oder „5C“ genannt. Die Patient:innen dort sind meist zwischen 8 und 18 Jahre alt und bleiben in der Regel drei Wochen. Abhängig von der Diagnose kann es auch etwas länger sein. Es gibt keinen festen Aufnahmetag auf die Station. Das heißt, wenn Du dort hin kommst, sind manche Patient:innen schon kurz vor ihrer Abreise, andere mitten in ihrem Aufenthalt und wieder andere auch erst seit Kurzem da.

Super zu wissen:

Wenn Du chronische Schmerzen hast, kannst Du lernen, sie in den Griff zu bekommen und trotz Schmerzen ein normales Leben zu führen. Bei vielen jungen Menschen verschwinden die chronischen Schmerzen dann mit der Zeit ganz. Am Deutschen Kinderschmerzzentrum versuchen wir, die für Dich passende Behandlung zu finden.

Seit 2015 bieten wir auch eine spezielle stationäre Therapie für junge Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahre an.

Paulas Haus

Unsere zweite Station ist „Paulas Haus“. Das ist ein extra Gebäude hinter der Klinik, das von außen aussieht wie ein Wohnhaus. In Paulas Haus werden entweder erwachsene Patient:innen aufgenommen, die zwischen 18 und 25 Jahre alt sind, oder junge Kinder zwischen 6 und 10 Jahren. Die jungen Kinder werden von einem Elternteil begleitet, das mit ihnen vor Ort ist und auch in Paulas Haus übernachtet. Ein Aufenthalt in Paulas Haus dauert meist 3,5 Wochen. Anders als auf Station 5C, reisen in Paulas Haus alle am gleichen Tag an und ab. Die ganze Gruppe ist also gleich lang dort.

Informationen für Eltern und Patient:innen

Auf den Stationen

Am Deutschen Kinderschmerzzentrum gibt es zwei Schmerzstationen. Die eine befindet sich ganz oben im Hauptgebäude der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln, im 5. Stock. Sie wird „Leuchtturm“ oder „5C“ genannt. Die Patient:innen dort sind meist zwischen 8 und 18 Jahre alt und bleiben in der Regel drei Wochen. Abhängig von der Diagnose kann es auch etwas länger sein. Es gibt keinen festen Aufnahmetag auf die Station. Das heißt, wenn Du dort hin kommst, sind manche Patient:innen schon kurz vor ihrer Abreise, andere mitten in ihrem Aufenthalt und wieder andere auch erst seit Kurzem da.
Die andere Station ist „Paulas Haus“. Das ist ein extra Gebäude hinter der Klinik, das von außen aussieht wie ein Wohnhaus. In Paulas Haus werden entweder junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahre oder junge Kinder zwischen 6 und 10 Jahren aufgenommen. Die jungen Kinder werden von einem Elternteil begleitet, das mit ihnen vor Ort ist und auch in Paulas Haus übernachtet. Ein Aufenthalt in Paulas Haus dauert 3 Wochen. Anders als auf Station 5C reisen in Paulas Haus alle am gleichen Tag an und ab. Die ganze Gruppe ist also gleich lang dort.

Auf Station Leuchtturm gibt es Zwei- und Dreibettzimmer. Du teilst Dir ein Zimmer mit Kindern gleichen Geschlechts, die möglichst ähnlich alt sind wie Du. Dass Du Dir mit anderen Kindern das Zimmer teilst, ist aus therapeutischen Gründen notwendig. Auch, wenn Ihr eine spezielle Krankenhauszusatzversicherung für Einzelzimmer habt, wirst Du Dir ein Zimmer teilen.

In Paulas Haus gibt es acht Betten in Zweibettzimmern. Bei jungen Erwachsenen werden sie ebenfalls mit Patient:innen gleichen Geschlechts und ähnlichen Alters belegt. Bei den jungen Kindern teilen sich Elternteil und Patient:in ein Zimmer. Es sind also vier Kinder gleichzeitig dort.

Wenn Du auf Station Leuchtturm bist, sind Treffen mit Deinen Eltern auf jeden Fall vorgesehen. Neben den wöchentlichen Familiengesprächen, die Teil der Therapie sind, gibt es feste Besuchszeiten unter der Woche und am ersten Wochenende des Aufenthalts, zu denen Deine Eltern Dich besuchen können. Am zweiten und dritten Wochenende fährst Du sogar nach Hause, und ein- oder mehrmals besuchst Du auch Deine normale Schule in der Zeit des Aufenthalts.

Wenn Du in Paulas Haus bist, sind ebenfalls Heimatbesuche an den Wochenenden geplant, allerdings in der Regel keine Besuche der Heimatschule oder Arbeitsstelle.

Während Deines Aufenthalts hier besuchst Du jeden Tag unsere Klinikschule vor Ort. Aber keine Angst, es geht nur um 1 – 3 Schulstunden pro Tag! Du bearbeitest Aufgaben aus Deiner normalen Schule zuhause am Schul-Laptop oder auf Papier. Die Klinikschule ist eine Regelschule und hilft in den Hauptfächern Mathe, Deutsch und Englisch, sowie in Latein und Französisch. Wenn es aber Therapietermine gibt, die nur in die Schulzeiten gelegt werden können, sind die Therapietermine wichtiger.
Für junge Erwachsene gilt keine Schulpflicht, daher finden während der Behandlung in Paulas Haus auch keine Schulbesuche statt. Bei jungen Kindern hängt der Schulbesuch von ihrem Alter ab.

Die Schmerzstationen sind Teil der Vestischen Kinder- und Jugendklinik Datteln. Über die kommt auch das Essen für Patient:innen und mit aufgenommene Eltern bei jungen Kindern. Wenn jemand bestimmte Sachen nicht verträgt oder sich bspw. vegetarisch ernährt, kann das weitergegeben und berücksichtigt werden. Auf Station Leuchtturm kann nicht selbst gekocht werden. In Paulas Haus aber schon, dort ist das eine Gruppenaktivität, die wöchentlich stattfindet. Auch an den Wochenenden ist es eine gern genutzte Möglichkeit, gemeinsam Zeit zu verbringen.

Unsere Stationen sollen sichere Orte für Euch als Patient:innen und für die Behandelnden darstellen. Für ein funktionierendes Zusammenleben, auf das sich alle verlassen können, sind Regeln notwendig. Sie strukturieren bspw. das Verhalten während des Essens oder den Umgang mit der Ausstattung der Räume. Dass sich an die Regeln gehalten wird, ist ganz wichtig dafür, dass sich alle wohlfühlen können. Die vollständigen Regeln stehen auf den Stationen.

Die Schmerzstation soll einen Schutzraum für Euch als Patient:innen darstellen. Damit das Zusammenleben hier funktioniert und sich alle wohl fühlen, gibt es einige Absprachen und Regeln, an die sich gehalten werden muss. Bei schwerwiegenden Verstößen gegen sie, besprechen wir diese zunächst auf der Station mit Dir, den behandelnden Therapeut:innen und Ärzt:innen und mit Deinen Eltern. Da wir das Wohlergehen aller auf der Station sicherstellen wollen, kann es bei grobem Fehlverhalten auch zu einer Entlassung von der Station kommen. 

Wann die Nachtruhe anfängt, kommt auf das Alter von Dir und Deinen Zimmernachbar:innen an: 

  • 6 – 10 Jahre: 20:15 Uhr
  • 11-13 Jahre: 21:15 Uhr
  • Ab 14 Jahre: 22:15 Uhr

Auf den Stationen sind immer Wegbegleiter:innen aus dem Pflege- und Erziehungsteam anwesend, an die Ihr Euch wenden könnt. Auch nachts.

Heimweh zu bekommen, wenn man im Krankenhaus ist, ist nicht ungewöhnlich. Meistens gewöhnt man sich aber schnell an die neue Umgebung. Das geht noch besser, wenn man vertraute Sachen wie ein Kuscheltier dabei hat und den Kontakt zu den Eltern hält, z. B. mit einem „Gute-Nacht-Anruf“.
Wenn Du Dich mal unsicher fühlst, kannst Du Dich an das Pflege- und Erziehungsteam wenden und darüber sprechen. Wir finden einen Weg, wie Du das Heimweh aushalten und mit der Behandlung weitermachen kannst. Das hilft Dir, auch zukünftig besser mit schwierigen Situationen umzugehen. Bitte überlege Dir vor dem Aufenthalt gut, ob Du wirklich kommen möchtest. Es nur „probeweise mal zu versuchen“, ist nicht zielführend und daher nicht vorgesehen.
Grundsätzlich sind Smartphones auf den Stationen erlaubt. Es ist aber verboten, Ton-, Foto- oder Videoaufnahmen zu machen, damit sich alle hier wohlfühlen können. Abends müssen die Geräte zu einer bestimmten Uhrzeit abgegeben werden, um die Nachtruhe nicht zu stören. Deine Eltern können Dich dann aber trotzdem über das Stationstelefon erreichen.
Sollte uns auffallen, dass Du oder ein:e andere:r Patient:in das Handy sehr viel benutzt, nehmen wir Kontakt zu den Eltern auf und besprechen feste Regeln zur Handy-Nutzung.

Ob und wie viel Taschengeld Du mitbringst, kannst Du mit Deinen Eltern gemeinsam überlegen. Am besten nimmst Du nicht zu viel Bargeld auf einmal mit. Durch Heimatbesuche und ggf. Besuchszeiten besteht die Möglichkeit, es wieder aufzufüllen, statt am Anfang eine größere Summe mitzunehmen. Handy, Laptop, Tablet usw. werden auf Station 5C abends im Betreuendenzimmer abgegeben und dort eingeschlossen. Das kannst Du auch tagsüber machen. Auf beiden Schmerzstationen gibt es im Kleiderschrank jedes Patient:innenzimmers einen kleinen Tresor, für den Ihr selbst den Schlüssel bekommt. So kannst Du selbst entscheiden, ob Wertsachen eingeschlossen oder im Betreuendenzimmer abgegeben werden.  

Station 5C ist mit Bettwäsche und Handtüchern ausgestattet. Beides darf aber auch von zuhause mitgebracht werden. In Paulas Haus ist die Bettwäsche vor Ort, Handtücher müssen mitgebracht werden.

Behandlung

Bei der Schmerztherapie am Deutschen Kinderschmerzzentrum arbeiten Menschen mit ganz unterschiedlichen Berufen eng zusammen. Für jede:n Patient:in wird individuell geschaut, was am besten hilft und was erreicht werden soll. Dafür bekommt jede:r einen eigenen Behandlungsplan mit unterschiedlichen Inhalten.Die Schmerztherapie wird von einem multiprofessionellen Team durchgeführt. Das Team arbeitet eng zusammen und legt gemeinsam mit Ihrem Kind individuelle Therapieziele fest. Anschließend stellt das Team einen individuellen Behandlungsplan zusammen. Unser Team umfasstbesteht aus: Ärztin:innen für Kinder- und Jugendmedizin; Psychotherapeut:innen; Pflegefachkräften; Physiotherapeut:innen; Kunst- und Musiktherapeutinnen; Fachkräften des Sozialdienstes und; Lehrkräften der Schule für Kranke, die an die Klinik angebunden ist.

Das Ziel der Schmerztherapie bei uns ist oft nicht, den Schmerz direkt komplett los zu sein. Es geht eher darum, trotz der Schmerzen aktiv und selbstbestimmt leben zu können. Nach einigen Wochen oder Monaten gehen die chronischen Schmerzen dann oft ganz weg.

Wichtige Ziele der Schmerztherapie sind

  •  Seltenere und schwächere Schmerzen zu haben
  • Beweglicher und körperlich belastbarer zu werden
  •  Wieder (regelmäßiger) in der Schule oder bei Freizeitaktivitäten dabei zu sein
  • Sich weniger schonen zu müssen
  • Selbstbewusster mit dem Schmerrz umgehen zu können
Wenn Du auf der Schmerzstation bist, sind die Tage klar strukturiert und getaktet. Es gibt vorgegebene Zeiten, wann Du morgens aufstehst und abends zu Bett gehst. Auch, wann gegessen wird, ist klar geregelt. Für den übrigen Tag bekommst Du einen Stundenplan, in dem verschiedenen Termine eingetragen sind. Das ist neben Einzel- und Gruppentherapie auch Kunst-, Musik- oder Physiotherapie und Psychomotorik auch Kunst-, Musik-, Physio- oder Ergotherapie und der Besuch der Klinikschule. Dazwischen gibt es immer wieder Freizeit- und Pausenzeiten, in denen Du meist etwas zusammen mit den anderen Patient:innen machst. Wichtig ist, dass nicht vorgesehen ist, dass Du Dich tagsüber ins Bett legst oder schläfst. Unser Ziel ist es, Euch als Patient:innen in die Aktivität zu führen, sodass Ihr ein normaleres Leben leben könnt, das nicht vom Schmerz bestimmt wird. Die Wegbegleiter:innen aus dem Pflege- und Erziehungsteam sind dabei immer Ansprechpartner:innen, an die Ihr Euch wenden könnt.
Obwohl es viele Termine sind, die Du hast, gibt es auch immer Zeiträume, in denen Du selbst, bzw. mit den anderen Patient:innen zusammen, entscheiden kannst, was gemacht wird. Außerdem gibt es Gruppen-Nachmittage mit gemeinsamen Aktivitäten. Wenn Deine Eltern es erlaubt haben, dürft Ihr Euch auch selbstständig in Gruppen oder alleine außerhalb der Klinik bewegen.

Familie & Unterstützung

Deine Eltern können einen großen Einfluss darauf haben, wie gut Deine Schmerztherapie klappt. Sie können Dich unterstützen, indem sie…

  • Hinter den Zielen stehen, die Du mit den Behandelnden der Station ausmachst
  • Dabei helfen, die Strategien, die Du auf der Station erlernst, auch zuhause anzuwenden
  • Dich dabei unterstützen, aktiver zu werden
  • Darauf achten, was für Fortschritte Du machst, und diese bestärken.

Manchmal kann es nicht nur für Dich, sondern auch für Deine Eltern schwierig sein, sich anders zu verhalten und anders über manche Dinge zu denken. Darum sind ab dem zweiten Wochenende Aufenthalte zuhause Teil des Therapieplans. Wenn es bestimmte Herausforderungen gibt, könnt Ihr sie bei den Familiengesprächen ansprechen. Dann können wir gemeinsam nach Lösungen für sie suchen.

Deine Eltern können Dir Halt geben und Dir helfen, an Dich zu glauben. Denn Du kannst Deine Schmerzen in den Griff bekommen, wenn Du lernst, mit ihnen umzugehen und aktiv zu werden!

Folgende Grundhaltungen Deiner Eltern können Dich dabei unterstützen:

  • Sie bleiben zuversichtlich. Sie glauben an Dich und Deine Behandlung.
  • Sie nehmen Fortschritte wahr, auch wenn sie noch so klein sind – und melden diese an Dich zurück.
  • Sie nehmen Dich mit Deinen Schmerzen ernst.
  • Sie akzeptieren, wenn etwas (noch) nicht klappt.
  • Sie halten es aus, wenn die Schmerzbewältigung für Dich anstrengend ist. Sie beweisen manchmal sogar einen längeren Atem als Du selbst und motivieren Dich, wenn es für Dich schwierig wird!
  • Sie nehmen sich selbst zurück und lassen Dich Verantwortung für eine aktive Schmerzbewältigung übernehmen.
  • Sie loben Dich – authentisch und glaubhaft!
  • Sie fragen nicht regelmäßig nach Deinen Schmerzen!

Regelmäßige Gespräche mit Deiner Familie und Dir sind ein ganz wichtiger Bestandteil der Behandlung. Sie finden einmal in der Woche statt. Deine Eltern und Du können dort auch eigenen Fragen, Wünsche und Bedürfnisse einbringen.

Es kann, vor allem in den ersten Tagen auf der Station, herausfordernd sein, sich einzufinden. Solltest Du Dich nicht (mehr) wohl fühlen oder möchtest Du nach Hause, melde Dich bitte erstmal im Betreuendenzimmer bei jemandem aus dem Pflege- und Erziehungsteam. Das gleiche gilt, wenn Deine Eltern mitbekommen, dass Du nach Hause möchtest. Auch sie sollen sich bitte zunächst im Betreuendenzimmer melden (Tel.: 02363 975 555). Das Pflege- und Erziehungsteam kennt die Herausforderungen und kann Dich und Deine Familie in der Situation unterstützen. Wir finden einen gemeinsamen Weg, sie auszuhalten und die Behandlung fortzuführen. Aber: bitte überlege Dir vor dem Aufenthalt gut, ob Du wirklich kommen möchtest. Es nur „probeweise mal zu versuchen“, ist nicht zielführend und daher nicht vorgesehen.

Sollte es nach der Entlassung von Station noch zu Schwierigkeiten oder Fragen kommen, kannst Du Dich immer noch an uns wenden. Nimm dazu gern in den ersten drei Wochen nach Entlassung Kontakt zur Station 5C auf. Danach ist die Schmerzambulanz die richtige Ansprechpartnerin (Tel.: 02363 975 180). Zusätzlich findet 4 – 6 Monate nach Entlassung eine Wiedervorstellung in der Schmerzambulanz statt. Für junge Erwachsene gibt es drei Monate nach Entlassung ebenfalls einen Wiedervorstellungstermin als Gruppe mit den anderen Patient:innen zusammen, die gemeinsam dort waren.

Informationen

Die Station 5C ist über das Betreuendenzimmer unter 02363 975 555 telefonisch zu erreichen – auch nachts.

Die Kosten für den stationären Aufenthalt werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Dies gilt auch für Eltern, die bei jungen Kindern mit in Paulas Haus aufgenommen werden. Lediglich bei jungen erwachsenen Patient:innen über 18 Jahre fällt die reguläre Zuzahlung von 10€/ Tag für Krankenhausaufenthalte an, wenn keine Befreiung davon vorliegt.

Sollte es nach der Entlassung von Station noch zu Schwierigkeiten oder Fragen kommen, kannst Du Dich immer noch an uns wenden. Nimm dazu gern in den ersten drei Wochen nach Entlassung Kontakt zur Station 5C auf. Danach ist die Schmerzambulanz die richtige Ansprechpartnerin (Tel.: 02363 975 180). Zusätzlich findet 4 – 6 Monate nach Entlassung eine Wiedervorstellung in der Schmerzambulanz statt. Für junge Erwachsene gibt es drei Monate nach Entlassung ebenfalls einen Wiedervorstellungstermin als Gruppe mit den anderen Patient:innen zusammen, die gemeinsam dort waren.

Superhelden und Schmerzen

Warum begegnet man bei uns so vielen Superheld:innen? Und was haben Musik und Schmerzen miteinander zu tun? Wie kann Dir die richtige Ernährung helfen? Wie gestaltet sich die Freizeit in der Klinik? Antworten auf einige Fragen rund um die Schmerztherapie haben wir in Videos beantwortet. Und ganz nebenbei lernst Du durch sie schon einmal Menschen aus dem Team kennen, mit denen Du vielleicht auch in der Behandlung zu tun hast. Schau´ doch mal rein.

Hier erfährst Du mehr:

Dein erster Termin im Deutschen Kinderschmerzzentrum in Datteln findet bei uns in der Schmerzambulanz statt. Was Dich dort und in unserem ersten Gespräch erwartet, haben wir kurz und knapp für Dich zusammengefasst.

Kopfschmerzen können sehr einschränkend sein. Schule, Sport, Freund:innen treffen machen immer weniger Spaß, Betroffene ziehen sich oft zurück. Neben ausreichend Wissen gibt es ein paar Techniken, die helfen können.

Bauchschmerzen hat jede:r einmal – aber was, wenn sie über einen längeren Zeitraum immer wieder auftreten und man sie sich einfach nicht erklären kann? Wir haben viele Informationen zusammengestellt.

„Man lernt, den Schmerz zu verstehen und man lernt, was man gegen ihn tun kann.“

14-jähriges Mädchen mit Bauchschmerz