Ambulante Vorstellung

Bei der ersten Vorstellung in der Schmerzambulanz machen wir ein Foto von Dir für Deine Akte, damit unsere Mitarbeiter:innen wissen, wie Du aussiehst. So können wir uns bei telefonischen Rückfragen besser an Dich erinnern. Danach werden Körpergröße und -gewicht gemessen. Anschließend findet ein Gespräch statt mit Dir, Deinen Eltern, einem Arzt/ einer Ärztin und einem Psychologen/ einer Psychologin. In dem Gespräch überlegen wir gemeinsam mit Dir und Deinen Eltern, welche Behandlung für Dich am besten ist – für etwa die Hälfte unserer Patient:innen erstellen wir einen ambulanten Therapieplan, der anderen Hälfte empfehlen wir eine dreiwöchige stationäre Behandlung.

Der Chef nimmt Dich mit:

Vor dem ersten Termin

Damit alles möglichst schnell und reibungslos funktioniert, benötigen wir von Dir und Deinen Eltern einige Informationen vor dem ersten Termin:

  • Zwei Online-Fragebögen: Einer ist für Dich, der andere für Deine Eltern. Hier macht Ihr Angaben zu Deinen Schmerzen. Den Link haben wir Dir oder Deinen Eltern nach der telefonischen Kontaktaufnahme zugesendet. 
  • Befunde von ärztlichen Untersuchungen
  • Überweisung durch Kinderärzt:in oder Hausärzt:in

So sind wir dann optimal auf Deinen ersten Termin bei uns vorbereitet.

Super zu wissen:

Keine Spritzen. Keine Blutabnahme. Nichts, was weh tut. Der Vorstellungstermin in der Ambulanz des Deutschen Kinderschmerzzentrums dient dazu, dass wir Dich, Deine Eltern (oder wer Dich sonst begleiten darf) und Deine Geschichte kennenlernen. Ein:e Kinderärzt:in und ein:e Psycholog:in leiten den Termin und reden mit Dir und Deinen Begleitpersonen. Gerne darfst Du Deine Fragen mitbringen. Je mehr Du nach dem Gespräch über uns weißt, desto beruhigter bist Du.

So arbeiten wir: Die Multimodale Schmerztherapie

Die Interdisziplinäre Multimodale Schmerztherapie (IMST) ist ein spezialisiertes, ganzheitliches Behandlungsprogramm. „Interdisziplinär“ bedeutet: Viele verschiedene „Disziplinen“ wie die Medizin, die Psychologie, die Pflege, die Physiotherapie und weitere Professionen arbeiten im Team gemeinsam, Hand in Hand. So wollen wir dem Schmerz auf die Spur kommen und die bestmöglichen Behandlungsangebote machen können, die dann ineinander greifen. Chronische Schmerzen werden dabei nicht nur körperlich betrachtet, sondern im Zusammenspiel von Körper, Psyche und sozialem Umfeld verstanden. „Multimodal“ verweist darauf, dass die Therapie aus mehreren aufeinander abgestimmten Bausteinen besteht:

+ Ärztliche Schmerztherapie
+ Wissensvermittlung über Schmerz
+ Psychotherapeutische Begleitung
+ Physiotherapie und Bewegungstherapie
+ Künstlerische Therapie (Musik- und Kunsttherapie)
+ Entspannungsverfahren
+ Pädagogisch-pflegerische Begleitung (Alltagsstrukturierung / Aktivierung)
+ Schulische Begleitung (nur außerhalb der Ferien in NRW)

Ziel ist nicht nur die Verringerung der Schmerzen, sondern vor allem die Verbesserung von Lebensqualität, Aktivität und Selbstwirksamkeit. Falls es nötig sein sollte, werden auch Ängste oder Sorgen der Kinder oder Familien in die Therapie mit einbezogen oder Probleme gelöst.

Hier treffen wir uns: Die Schmerzambulanz

Hier erfährst Du mehr:

Wir verstehen gut, wenn Du Dich bei der Vorstellung bei uns erst einmal unsicher fühlst. Deshalb haben wir Patient:innen gebeten, von ihrer Behandlung bei uns zu erzählen. Lies doch mal in die verschiedenen Geschichten rein.

Bei uns arbeiten Ärzt:innen, Psycholog:innen, Pflegekräfte, Kunst-, Musik-, Ergo- und Physiotherapeut:innen sowie Verwaltungskräfte und Stationshilfen. Hier geben wir Dir einen Einblick, welche Personen das gesamte Team leiten.

Wie hängen Ernährung und Schmerzen zusammen? Bin ich psychisch krank, wenn ich chronische Schmerzen habe? Viele Fragen haben wir für Dich und Sie schon einmal in kurzen Videos beantwortet.

„Die Schmerztherapie hat mir sehr geholfen, und Kindern, denen es ähnlich geht wie mir, kann ich nur empfehlen dasselbe zu tun.“

12-jähriges Mädchen mit Kopfschmerzen