Fachbücher und Ratgeber aus dem Deutschen Kinderschmerzzentrum
Sowohl für Eltern und Jugendliches als auch für Psycholog:innen und Ärzt:innen haben wir Bücher verfasst. Wenn Sie als Expert:in noch tiefer ins Thema „Chronischer Schmerz“ einsteigen möchten, empfehlen wir Ihnen die Angebote unserer Weiterbildungsabteilung. Für Eltern, junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder haben wir viele verschiedene Videos gedreht, um das Thema „Chronische Schmerzen“ verständlicher zu machen.

Für Eltern & Kinder:
Paula ist 12 Jahre alt. Seit vier Jahren plagen sie chronische Bauchschmerzen. Die bisherigen Therapien halfen nicht. Paula leidet und Paulas Eltern leiden mit. Für Kinder wie sie und deren Eltern haben Michael Dobe und Boris Zernikow dieses Buch geschrieben. Sie erklären darin in verständlicher Weise, wie Kinder, Jugendliche und Eltern den Schmerzen aktiv begegnen können. Viele der Tricks und Verhaltensweisen sind einfach umzusetzen; sie erfordern manchmal ein wenig Mut und Geduld, aber keine aufwändigen Hilfsmittel oder Instrumente. Das Buch hilft Familien, trotz Schmerzen zu einem normalen Alltag zurückzufinden.
Dobe, M. & Zernikow, B. Rote Karte für den Schmerz, Carl Auer Verlag, 6. aktualisierte und erweiterte Ausgabe, Heidelberg, 6. Auflage 2021

Für Fachleute:
Dieses Manual beschreibt praxisnah und anhand vieler Fallbeispiele die Besonderheiten sowie therapeutischen Interventionen in der Therapie eines Kindes oder Jugendlichen mit einer Schmerzstörung. Das umfangreich evaluierte stationäre Therapieprogramm des Deutschen Kinderschmerzzentrums wird detailliert beschrieben. Einzelne Module des Programms können auch in der ambulanten Schmerztherapie genutzt werden. Einen weiteren Schwerpunkt des Manuals stellt der Einbezug des familiären Systems sowie die Anpassung der Schmerztherapie an komorbide psychische und organische Erkrankungen dar.
Dobe, M. & Zernikow, B.; Therapie von Schmerzstörungen im Kindes- und Jugendalter: Ein Manual für Psychotherapeuten, Ärzte und Pflegepersonal, Springer, 2. Auflage 2019

Für Fachleute:
„Schmerztherapie bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ des Herausgebers Prof. Dr. Boris Zernikow ist ein Standardwerk zum Thema Schmerz mit aktuellen Erkenntnissen zum Schmerzgeschehen, zur Schmerzanamnese, medikamentösen Therapie und psychologischen Intervention, zur speziellen Pflege inkl. alternativer Pflegemethoden sowie zur ambulanten und stationären multimodalen Schmerztherapie. Die Inhalte sind wissenschaftlich fundiert und zugleich praktisch anwendbar. Ein idealer Begleiter für alle Berufsgruppen im therapeutischen Team: Medizin, Physiotherapie, Psychologie und Pflege.
Zernikow, B. (Hrsg.). Schmerztherapie bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, 5. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Springer, 2015
Noch mehr Informationen zu (chronischen) Schmerzen
Wenn Sie sich tiefergehend mit dem Thema „Chronische Schmerzen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ beschäftigen möchten, empfehlen wir in zwei weitere Quellen. In der „National Library of Medicine“ finden Sie u.a. den Artikel „Pediatric inpatient interdisciplinary multimodal pain treatment in germany“, geschrieben von Prof. Dr. Boris Zernikow (Chefarzt Deutsches Kinderschmerzzentrums) und PD Dr. Julia Wager (Wissenschaftliche Leiterin Vestische Forschungs-gGmbH PedScience). Zusätzlich ist die Publikation „Der Schmerz“ aus dem Springer-Verlag, Organ der Deutschen Schmerzgesellschaft, der Österreichischen Schmerzgesellschaft und der Swiss Pain Society, ein internationale anerkannte Quelle für Ärzt:innen aller Fachrichtungen.
Termine können Sie unter der Telefonnummer 02363-975 180 vereinbaren.
Hier erfahren Sie mehr:

Oft sind wiederkehrende Kopfschmerzen Spannungskopfschmerzen, manchmal ist es auch eine Migräne. Bei vielen Kindern und Jugendlichen mit chronischen Kopfschmerzen liegen sogar beide Diagnosen vor.

Manche jungen Menschen leiden immer wieder unter Bauchschmerzen, obwohl alle Untersuchungsbefunde unauffällig sind. Diese Bauchschmerzen nennt man „funktionelle Bauchschmerzen“.

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben oft Schmerzen in Muskeln und Gelenken. Das kann unterschiedliche Gründe haben. Ist eine Verletzung verheilt, der Schmerz aber nicht verschwunden, muss man genauer hinsehen.
„Die Verbesserung des Gesundheitszustandes der Patient:innen ist das primäre Ziel unserer Forschung und es ist toll, wie unsere Forschungsergebnisse dann so praktisch und sichtbar umgesetzt werden.“
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